Künstlersozialabgabe: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Spätestens seit Verabschiedung der Novelle zur Künstlersozialkasse im Mai dieses Jahres müssen Versicherte und Verwerter mit verschärften Kontrollen rechnen.

Spätestens seit Verabschiedung der Novelle zur Künstlersozialkasse im Mai dieses Jahres müssen Versicherte und Verwerter mit verschärften Kontrollen rechnen. Doch was viele nicht wissen: Selbst über Kleinunternehmen schwebt ein Damoklesschwert.

Zu den Verwertern, die mit der sogenannten Künstlersozialabgabe einen Teil der Beiträge zur Künstlersozialkasse zahlen müssen, gehören auch Unternehmen, die regelmäßig selbständige Künstler und Publizisten beauftragen. Das gilt auch, wenn der Künstler nicht Mitglied in der KSK ist.

Auf diese Weise sind seit Jahren auch viele kleine Unternehmen abgabepflichtig, ohne etwas von Ihrem „Glück“ zu wissen. Doch Vorsicht! Seit Juni wird verstärkt geprüft, ob Unternehmen ihrer Abgabepflicht nachkommen. Versäumte Zahlungen müssen für die letzten 5 Jahre nachgezahlt werden.

Wer der Aufforderung zur Nachmeldung nicht binnen 4 Wochen nachkommt, dem drohen hohe Nachzahlungen auf Schätzbasis, Nachprüfungen und Bußgelder bis zu 50.000 EUR.

Für ausführlichere Informationen schicken Sie bitte ein Mail an stroebele@rueckenwind-fp.de oder rufen Sie mich an unter 0203-51 88 414.

Ihre
Barbara Ströbele